Die Glorreichen Trotteln im Schatten des Vesuvs
Dieser Ausflug hätte bereits im Jahr 2025 Stattfinden sollen, wegen Terminkollisionen und Gerhards Kur in unbekannten Gefilden wurde einstimmig (außer Maths) Neapel gewählt und auf Ende Jänner 2026 verschoben. Die Trotteln trafen sich beim Andi der dankenswerter Weise die Taxifahrt übernahm, Klausi wurde am Weg zum Flughafen München aufgelesen.

Am Flughafen angekommen, stand bereits der von der Reiseleitung reservierte XL Parkplatz zur Verfügung und die Trotteln brauchten nur mehr durch die Security gehen und schon waren alle im Abflugbereich. Das Fußvolk untern den Spielenden Trotteln traf sich beim Hans im Glück im Sattelitenterminal, während Maths & Lue in der Senatoren Lounge die Süffisanten mimten.


Die Reiseleitung reservierte die komplette Reihe 19 um sich während des Fluges dem Kartenspiel widmen zu können. Auch eine Runde Bier wurde von Lue spendiert um die durstigen Mäuler zu stopfen..





Kaum angespielt und das Bierchen getrunken, landeten die Trotteln auch schon in Bella Napoli. Der Fahrer wartete bereits draußen auf die Deppen und sogleich wurde durch das etwas Verkehrsreiche Neapel zügig zur Unterkunft Casa Sofia gefahren, wo bereits Loredana wartete um das Apartment zu erklären und die Schlüssel an die Trotteln zu übergeben. Es war bereits 20:00 Uhr…


Natürlich waren die Trotteln nach dem Check in massiv hungrig und brachen sogleich Richtung Stadt auf!


Der Hunger und der Durst trieb die Trottelbande sogleich in die Fänge eines lokalen Wirtes der uns sogleich einen Platz im Vorzelt organisierte. Der Neapolitanische Kellner Asiatischer Abstimmung (könnte als Sherpa durchgehen) versorgte die Bande mit allerlei Getränken und diversen Köstlichkeiten.
Der Grappa aufs Haus ging dann doch zu Lasten der Geldbörsen der Trotteln…





Mit vollen Bäuchen machte sich die Trottelbande auf Richtung Beiseln und Pubs um eine passende Lokalität für das erste Neapolitanische Kartenspiel zu finden…
Nach einiger suche im nassen Barviertel verschlug es die Trotteln in ein Pub mit etwas kleinen Tischen und der Netten Tingeltangel-Bob aka Psycho Bob Kellnerin die Vermutlich in 3 Bars gleichzeitig kellnerte. Das im Flugzeug angefangene Spiel konnte in der Bar mit IPA Begleitung schließlich beendet werden. Lepo spielte sich in souveräner Manier zum Könige von Napoli mit 320 Punkten, auf dem 2. Platz folgte Junesko mit 316 Punkten gefolgt von Mathse mit 307 Punkten. Andi kratze mit 299 Punkten an der Dreihunderter Marke und danach wurde es richtig Schlecht: Lue konnte lediglich 231 Punkte erreichen und der Oberstockletzte von Napoli wurde der Klausi mit nur 224 Punkten!



Nach Beendigung des Kartenspiel verabschiedeten sich die Kartler bei Bob und gingen 3 Türen weiter zur Oak Bar wo es reichlich Bierauswahl gab. Auch Dosen die Lue noch nicht hatte wurden gesichtet…








Die Bierparty ging drinnen und draußen in den engen Gassen weiter bevor sich die Trottelbande langsam Richtung Unterkunft aufmachte, da es ja schon 1 Uhr war, Zurück Bergauf durch den Campingplatz..


Am nächsten Morgen überraschte das schöne Wetter die Trotteln…
Nach und nach kamen die Trotteln aus den Federn, noch etwas Kaffee bevor es zum Frühschoppen zum Eclettico wo Vater & Sohn uns Willkommen hießen. Toast al prosciutto e formaggio, Dolci & Kaffee, Herrlich, so kann der Tag in Neapel starten obwohl ein Paar Trotteln noch leicht angeschlagen waren.








Gestärkt mit Aperol Spritz ging es dann Richtung U-Bahn Station Montesante zum eigentlichen Kulturteil dieses Kartenspielerausfluges… Strawanzen durch Pompeij war für diesen Tag angesagt..




An der Haltestelle Pompei angekommen musste noch zum hinteren Eingang gewandert werden, Lue besorgte die Tickets und schon strawanzten die Trotteln durchs Amphitheater und die Straßen von Pompei. Lepo viel hier der Security negativ auf da er ermahnt wurde seine Tschick auszumachen, was er natürlich umgehend tat allerdings auf den antiken Vulkangestein… Der Security schlug die Hände über den Kopf zusammen und stammelte wirres Italienisches Englisch…









Nach einigen Kilometern Wanderung durch die Beeindruckenden Ruinen verließen die Trotteln das Gelände und Plötzlich übernahm Klausi die Führung da Hunger und Durst groß waren..
Jetzt war es an der Zeit das die Reiseleitung die Führung übernahm, der Hunger war groß, die Reiseleitung faul und guckte nicht auf das Handy, die Trotteln folgten wie die Lemminge und natürlich haben Sie sich verlaufen und sind 1 Kilometer in die Falsche Richtung gefolgt.. Déjà-vu Skopje…
Letztendlich erreichten die Ausgehungerten Trotteln wieder die Zivilisation und kehrten bei der dicken Kellnerin und dem Strengen Wirt Stuzzico By Lucius ein. Bier, Vorspeisen und Pasta vom Feinsten!



Jetzt war es nicht mehr weit zur U-Bahn Station (die Vesuv Besteigung wurde einstimmig abgesagt) Im Bahnhofsresti noch ein geschwindes Bier und es ging zurück Richtung Stadt mit einem Zugkartler!
Die Reiseleitung entschied sich für ein sehr gut bewertetes Irish Pub, es sollten viele Stufen zu überwinden werden bevor die Trottelbande endlich ins Murphys Law kam…



Wie sich herausstellte war dieses Irish Pub gar kein richtiges Irish Pub sondern ein von Italienern betriebenes English Pub, das auf Irish Pub machte. Das Lokal war sehr voll aber es war noch ein Tisch frei.
Lue bestellte 5 Guinness – FÜNF! – FIVE! – CINQUE!

Dieses Fake Irish Pub war hauptsächlich mit Kleinkindern! gefüllt, es spielte an dem Tag auch Napoli, da wollten alle zusehen. Die Trotteln allerdings konzentrierten sich auf das Kartenspiel und auf das Essen.





Lepos Brille musste mal wieder für den Flötzinger Look herhalten, wie damals in Bayreuth…
Nichts desto Trotz wurde das Kartenspiel in diesem Klobrillenlosen Fake Irish Pub mit lärmenden Kindern durchgeführt und es Krönte sich zum Stiegenkönig von Napoli der Mathse mit einer Schnapszahl von 333, gefolgt vom 5 Finger Death Punch Lue mit 328 Punkten und Klausi mit 306 Punkten. Vierter wurde Junesko mit 291 Punkten vor dem Flötzinger Original Lepo Gerner Mahanji mit 285 Punkten. Der Oberstock Letzte von Napoli wurde der völlig defizitär spielende Andi mit nur 278 Pünktchen!
Die Trottelbande machte sich dann bereits gegen 22:00 Uhr Richtung Casa Sophia auf..

Die geplante Abkürzung war leider gesperrt, Lue war mit dieser Situation nicht Einverstanden und wütete. Die restliche Trottelbande kehrte noch in einem Jugendlichen Pub ein, während Lue mit voller Blase in die Unterkunft lief, sich dann auf dem Fauteuil mit dem in der Früh gekauften Bier gemütlich machte und ein paar Youtube Higlights einer schrecklich netten Familie schaute. Es dauerte nicht lange kam auch der Rest der Trottelbande in die Unterkunft und es wurde noch ein Kartler angerissen!


Es wurde eine komplette Runde durchgespielt bis knapp 1:00 Uhr Morgens. Natürlich mit Bierbegleitung! Als Sieger dieses Spiels stellte sich Mathse mit 300 Punkten ein, gefolgt von Lepo mit 292 Punkten und Klausi mit 290 Punkten! Lue folgte mit 280 Punkten und Vorletzter wurde Junesko mit 272 Punkten. Und der völlig miserabel Spielende Andi krönte sich zum 2. Mal in dieser Nacht zum Oberstockletzten mit nur 258 Punkten. Es wurde vermutet das er zu wenig Bier getrunken hatte.. Zum Abschluss dieses Kultuellen Tages wurde noch am Balkon das Feuerwerk genossen.


Am Sonntag war um 07:00 Uhr zum Sport geladen, Mathse hat sich beim Brunzen in der Nacht sein Knie verletzt, durfte aber auf anraten der anderen Trotteln trotzdem zum Lauf starten! Lue hatte am Vortag noch die Strecke kurzfristig geplant und führte die Trotteln zum Morgendlichen Lauf durch die Altstadt.







Anfangs waren die laufenden Trotteln noch guter Dinge, Kilometer für Kilometer wirkte der Gesichtsausdruck allerdings angestrengter.. Auch Mathse Knie wirkte Angestrengt. Schließlich liefen die Idioten über 10Km durch Neapel bevor es hieß Zusammenpacken und Abmarsch in den letzten Tag.




Ursprünglich wollten wir das Gepäck in der Unterkunft lassen, entschieden uns dann aber es gleich mitzunehmen, sehr zur Freude des Gerhards dem Koffer! Aber vorher ging es noch zum Frühschoppen..


Nach dem Frühschoppen wanderten die 6 Trotteln auf neune frisch entdeckten Pfaden (beim Laufen) Richtung Hauptbahnhof, endlich mal nicht durch den Campingplatz.. Alle mit Rucksack außer der Koffer…


Lue hatte noch die Aufgabe schöne Grüße von einer Bekannten in der Lemme Lemme Bar auszurichten und so drifteten die Trotteln etwas vom Weg ab aber die Gassen waren äußerts Interessant…







Weiter ging es Richtung Hauptbahnhof…


















Endlich erreichten die Trotteln den Bahnhof, der Koffer konnte endlich den Lepo aufgeben und somit ging die nächste Odyssee los, ein geeignetes Lokal für eine Neapolitanische Pizza zu finden…
Nach sehr vielen Kilometern wurde endlich ein Wirt gefunden der allerdings unfreundlich war und uns zuerst trotz leeren Lokals nicht reinlassen wollte uns aber dann doch einen Platz anbot. Nach kurzem Studium der Karte war für alle klar, es gibt keine Pizze und wir verließen umgehend das Lokal, Andi entschuldigte sich im besten Italienisch: Sorry we want Pizza! Gegenüber der Straße war dann eine Pizzeria die allerdings keine Pizzen im Angebot hatte. Hektisch suchte Lue nach einer Naheliegenden Pizzeria da sich schon ein gewisser Hungergrant bei den Trotteln einstellte, dar zu schweigen vom Fürchterlichen Durscht, es war ja bereits fast 13:00 Uhr. Nach ein paar Nieten fanden die Trotteln schließlich ein Lokal, das Anfangs etwas windig ausschaute, es entpuppte sich dann aber als Ideale Mittagsdestination mit Super Bier und Andi und die Restlichen Trotteln bekamen ihre Pizza Napolese! Der Gastgarten war auch warm und sonnig wenn man in der Sonne saß…







Nach dem ausgezeichneten Essen musste noch Kultur her und deswegen wurde Richtung Galleria Umberto I gewandert und auch zum Hauptplatz Piazza del Plebiscito. Danach musste wieder der ganze Weg zum Hauptbahnhof zurückgewandert werden, dabei verletzte sich auch Junseko der in ein Neapolitaisches Loch trat. 11,4Km wurde gewandert. Koffer holte seinen Lepo und ab ging es zum Flughafen wo die Trotteln bei gefühlten 60° 2 Stunden vor der Security warten mussten. Maths und Lue entwendeten noch Freibier in der Lounge und dann ging es ab in den Flieger Richtung München.








Von München brachte uns dann der Daxti Baxti sicher nach Hause. Fazit dieser Reise: Weniger Alkohol und viele Kilometer ist auch keine Lösung. Guad woars! Nexter Kartler beim Lepo (ein Kärntern Kartler)





